Spendor - Lautsprecher für verwöhnte Ohrenspendor banner

LS3/5a Artwork Zeichnung by Wachner Püllmanns

Ein aufgeschnittener LS35a– Monitor: erkennbar ist die 15-Ohm–Weiche, die komplexe Gehäusekonstruktion mit Dämpfungspads und reflexionsabsorbierendem Spezialschaumstoff.

 

cicable Lautsprecher Frequenzweiche für LS3/5a - BBC-Monitore

Auch HiFi–News ist von der cicable Weiche begeistert!

 

cicable Lautsprecher Frequenzweiche für LS3/5a - BBC-Monitore

Prospekt: die cicable– Frequenzweiche ersetzt die LS3/5A–Weiche.

Dass der »kleine« BBC Monitor LS3/5a zu einer der ganz »grossen« Lautsprecher–Legenden zählt, hat sich in schnelllebigen Zeiten rundgesprochen. Leider gibt es ihn nicht mehr, jedenfalls nicht mehr mit den Originalsystemen von KEF.

Zur Historie

Sicherlich ist es nicht so bekannt, aber LS3/5a Lautsprecher war ursprünglich ein Lautsprecher zur Erforschung von akustischen Phänomen in einem 1/8 Raummodell: man benötigte dazu einen Lautsprecher mit kleinstmöglichen Abmessungen, der innerhalb des Modells an verschiedenen Positionen plazierbar war. »Kleinstmöglich« deshalb, weil durch das 1/8 Raummodell alle akustischen Verhältnisse um den gleichen Betrag verkleinert waren, also auch die Wellenlängen, die vom Lautsprecher abzustrahlen war.

Nach Ende der Untersuchungen hörte man mit diesem Modell–Lautsprecher Musik und Sprache und war erstaunt , wie gut er klang. Man beauftragte unter anderem Maurice Whatton damit, den LS3/5a für »normalen« Studiobetrieb als Monitor anzupassen. Das Ergebnis war der LS3/5a.

Da die BBC über keine eigene Fertigung verfügte, wurden Fertigungslizenzen an privaten Firmen vergeben, d.h. die Firmen mussten nach den Originalbauplänen der BBC den LS3/5a unter Verwendung gleicher Systeme, Weichen etc. »nachbauen« . Änderungen bedurften der Zustimmung der BBC.

Dass dennoch einige dieser Produkte leicht unterschiedlich klangen, liegt an der Fertigungsqualität der verschiedenen Gehäuse– Vorlieferanten sowie den bei Lautsprechern immer vorhandenen Fertigungstoleranzen von Systemen und Frequenzweichen, – die teilweise recht erheblich waren.

Dies führt in den 80iger Jahren dazu, dass die BBC den LS3/3a offiziell quasi umkonstruierte um so den »schlimmsten« Systemenfehlern zu entgehen. Diese Änderung, auch als Wechsel von der 15Ohm auf die 11Ohm Version bekannt, brachte auch eine neue, von KEF entwickelte Frequenzweiche mit sich, deren Hauptmerkmal ein Widerstandsnetzwerk zur Anpassung der verschiedenen Systemempfindlichkeiten war.

Leider war diese Lösung im Gegensatz zur vorherigen mit Autotrafo, impedanzmässig keine sehr glückliche Lösung. Gleichwohl bekam der LS3/5A Monitor kommerziell dadurch nochmals richtig Schwung. Alleine Rogers hat von der 11Ohm Version wohl mehr als 50.000 Einheiten gefertigt. – Noch heute sind zahlreiche HiFi–Freunde weltweit Besitzer dieses kleinen HighEnd–Lautsprechers und möchten um nichts in der Welt tauschen ...

Gut. Besser. Tuning ...

Weltweit beschäftigen sich zahlreiche LS3/5a–Freunde und –Gruppen mit »Verbesserungen« dieses Klassikers. Bewußt haben ich das Wort in Anführungszeichen gesetzt, denn nicht alles dient der Verbesserung im Sinne der ursprünglichen Zielsetzung – Klangqualität und Klangneutralität pur.

So ist von Modifikationen und Veränderungen an der Mechanik [Schrauben, Gehäuse, Dichtungen etc.] dringend abzuraten. Leider werden nicht selten auch falsche oder nichtselektierte Komponenten verwendet.

Man muß dazu wissen, daß gerade der B110 vergleichsweise großen Systemschwankungen aufwies und daher zum Erhalt der Paartoleranzen wirklich nur mit gleichartig selektierten Systemen ausgetauscht werden sollten.

Gleiches gilt für die Frequenzweichen: Eine Änderung der Frequenzweichen durch sogenannt »bessere« Bauteile verändert zahlreiche Parameter und die Abstimmung des Gesamtsystems. Es ist unbedingt darauf zu achten, daß die sogenannte 15 Ohm – Version nicht mit einer 11 Ohm Weiche betrieben werden darf [umgekehrt selbstverständlich ebenso wenig].

Eine Möglichkeit LS3/5a–Lautsprecher zu verbessern ohne deren Abstimmung zu verändern, bietet die von Derek Hughes entwickelte cicable– Frequenzweiche, die es sowohl für die 11 Ohm, wie auch für die 15 Ohm Version gibt. Die Paargleichheit [pair–matching] ist besser als 0.3 dB [typ. 0.1 dB], die Bauteile excellent und die Rückkehr zu einer Autotrafo–Lösung bietet beste Voraussetzungen für Kombination mit Röhrenverstärkern. — Weitere Infos finden Sie auf der cicable– Homepage.

 

up